1.ggg

Vorgeschichte

2.

Vorbereitungen zur Nordkapptour

2.1.

Uebersichtskarte

3.

Anreise nach Äskäskäro

4

Die Nordkapptour 2001: Vorbereitungen

4.1

Die Teilnehmer

4.2

Vorbereitungen und Packen der Schlitten

5

Die Tour

5.1

Der erste Tag: 68°10'06" Nord

5.2

Der zweite Tag: 68°34'17" Nord

5.3

Der dritte Tag: 68°59'32" Nord

5.4

Der vierte Tag: 69°12'34" Nord

5.5

Der fünfte Tag: 69°33'58" Nord

5.6

Der sechste Tag: 69°52'24" Nord

5.7

Der siebte Tag: 70°22'55"Nord

5.8

Der achte Tag: 70°58'43" Nord

5.9

Der Neunte Tag: Zurück im Hundecamp

5.9.1

Der nördlichste erreichte Punkt

6

Der Ausklang

7

Detailkarten

1 Vorgeschichte

Die Geschichte beginnt mit den Norwegen Ferien von 1998 wo im Kontiki-Katalog auch Hundeferien erwähnt waren. Die Folge davon war eine einwöchige Hundeschlitten-Schnupperwoche im Januar 2000. Dort gewöhnte ich mich erst einmal an kleine Hunde !!! Man muss ja schliesslich klein beginnen. Danach haben wir beschlossen, die Nordkapp-Tour zu versuchen.
Damals war es sehr kalt mit Temperaturen zwischen -20 und -28° C am Morgen und auch tagsüber. Wir hofften, dass es dann im März/April etwas wärmer sein würde, insbesonders, da ja auch Zeltübernachtungen inbegriffen sein werden.

Es sind ca. 4 Wochen alte Welpen. Erstaunlich an der ganzen Sache war, dass die Hundemutter absolut nichts gegen unseren Besuch hatte.

2 Vorbereitungen zur Nordkapptour

Es galt sich erst einmal darauf einzustellen, dass man unter Umständen bei bis zu minus -30°C im Zelt übernachten muss. Bei Tagesetappen von bis zu 80km muss man auch bereit sein 10 Stunden auf dem Hundeschlitten zu stehen.
Es ging auch noch darum, die Ausrüstung zu komplettieren. Gemäss Wegleitung des Reisebüros waren zwingend Thermosflaschen mitzunehmen. Zusätzlich kauften wir uns noch Stirnlampen. Grundsätzlich stellt Bernhard im Dog Camp warme Kleidung und Schuhe zur Verfügung. Wir beschlossen aber - wie im Vorjahr - unsere eigenen Sachen mitzunehmen. Besonders die warmen Sorel-Boots haben sich ja damals bewährt.

Start eine Gruppe der Wildernesstour


Als weiteren Ausrüstungsgegenstand kaufte ich mir noch einen GPS-Handyempfänger. Damit wurde es möglich, die zurückgelegten Strecken zu messen und jederzeit die genaue Position zu ermitteln.


2.1 Uebersichtskarte

Fütterung eines Hunde im Dogcamp. Die Fressnapfe sind aussen angebracht mit einemLoch für den Hundekopf. So kann das Futter von aussen geschöpft werden

3 Anreise nach Äskäskäro

Die Anreise verlief normal, ausser dass wir beide und auch noch andere Gäste für Hundeschlittenferien ihr Gepäck in Kittilä nicht vorfanden. Dieses kam dann erst am nächsten Morgen.
Dies war nicht so schlimm, ausser dass die warmen Kleider fehlten und es war doch bei unserer Ankunft im Dog Camp bereits -15°C.

Wir bekamen dann noch ein Nachtessen.
Bernhard teilte noch mit, dass wir nicht am Sonntag, sondern erst am Montag zur Tour starten würden.

4 Die Nordkapptour 2001: Vorbereitungen
4.1 Die Teilnehmer
An der Tour nahmen teil:

Bernhard Klammer Tour-Leiter
Anja Bieler Hilfsguide
Marie-Rose Kiladis
Käthy Meyer
Kathrin Rigonalli
Conny Schudel
Hansjörg Thommen

4.2 Vorbereitungen und Packen der Schlitten

Am Sonntag haben wir die Schlitten bereitgemacht und alles gepackt. Gemäss Ausschreibung und auch auf Drängen von Bernhard sollte das persönliche Gepäck nur 8kg wiegen. Aber, oh Schreck, der Rekord betrug 13kg! Und Oh, Wunder, Käthy war am leichtesten mit 4.5kg.

Es konnte also losgehen. Wir stellten aber probehalber noch die beiden Zelte auf, damit dann im Ernstfall keine Probleme auftauchten.

Die Schlitten wurden gepackt mit:

Vorbereitung der Schlitten

Das Lager mit den Hundegeschirren

Vorbereitungsarbeiten im Camp


5 Die Tour
5.1
Der erste Tag: 68°10'06" Nord
Kierkerön

Zurückgelegte Distanz:

68.5km

Reisedauer:

Ca. 7.5 h

Temperatur am Morgen:

-28°C

Sonnenaufgang:

06:59

Sonnenuntergang:

19:59

Position am Abend:

68°10'06" N
23°39'05" E

Nachtessen:

Risotto mit Fleisch

Unterkunft:

Waldhütte


Am ersten Tage bewegten wir uns noch im Föhrenwald.

gggg

Die Hunde an den Stakeout-Ketten

Die Hunde am Morgen vor dem Einschirren



Wir hatten alle 6 Hunde im Gespann, ausser Bernhard - er hatte acht.
Es ging also los.
Die Reihenfolge war: Bernhard - Marie-Rose - Kathrin - Conny - Käthy - ich - Anja.

Wir mussten uns zuerst an alles wieder gewöhnen. Anjas Hunde waren langsamer als meine, so dass ich oft auf sie warten musste.

Die Route entsprach jener des zweitägigen Trips vom letzten Jahr. Käthy wurde unterwegs vom Schlitten mitgeschleift. Sie verletzte sich dabei leicht den Fuss. Bernhard gab ihr so eine Hundemedizin zum Einreiben. Es half !!!

Die Hütte der ersten Übernachtung war recht geräumig und bereits mit Schlafsäcken bestückt. Bernhard hat Sie den ganzen Winter gemietet. Daher waren auch Stake-out-Ketten bereit.

Die Hunde erhielten als Futter mitgebrachtes Fleisch.

Am nächsten Morgen galt es dann nur noch die Nachtlager zu reinigen und die Hunde zu füttern.

5.2 Der zweite Tag: 68°34'17" Nord
Pallajärvi

Zurückgelegte Distanz:

68.8km

Reisedauer:

Ca. 7.5 h

Temperatur am Morgen:

-24°C

Sonnenaufgang:

06:56

Sonnenuntergang:

20:07

Position am Abend:

68°34'17" N
23°26'21" E

Nachtessen:

Rentier mit Kartoffelstock

Unterkunft:

Blockhütte bei Hotel


Am zweiten Tag verliessen wir den Föhrenwald. Es gab nun nur noch niedrig wachsende Birken.

Unterwegs machten wir erstmals einen Halt und gaben den Hunden etwas Futter.
Die Übernachtung fand in einem Motel statt, d.h. wir hatten für alle von uns eine Blockhütte. Sie war bereits geheizt als wir ankamen.

Heute fixierten wir die Hunde erstmals an den Stake-out lines. Durch Drahtseile werden die Schlitten, die mit den Schneeankern gesichert sind miteinander verbunden. Danach werden die Hunde die Nacht über an Ketten gelegt.

Unterwegs zwischen Kierkerön und Palljärvi

rrr

Aufhacken des Futters ind Pallajärvi(gefrorenes Flesich)

5.3 Der dritte Tag: 68°59'32" Nord
Kautokeino

Zurückgelegte Distanz:

53.9km

Reisedauer:

Ca. 5 h

Temperatur am Morgen:

-24°C

Sonnenaufgang:

06:52

Sonnenuntergang:

20:13

Position am Abend:

68°59'32" N
23°22'13" E

Nachtessen:

Reiseintopf

Unterkunft:

Blockhütte bei Hotel


Heute haben wir die Grenze nach Norwegen überschritten. Die Grenzformalitäten waren schnell erledigt. Bernhards Hunde sind für diesen Zweck mit implantierten Mikroidentifikationschips ausgerüstet. Nach der Grenze überquerten wir scheinbar endlose Seen. Es wurde plötzlich sehr kalt.

Kurz danach hatten wir eine Begegnung mit einer Rentierherde. Glücklicherweise passierte nichts, obwohl genau in diesem Zeitpunkt Marie-Rose ihren Schlitten verlor. Die Rentierbesitzer avisierten aber - wieso auch immer - die Polizei und wir wurden kurz danach von ihr gestoppt. Ein Grenztierarzt kam dann und checkte die Hundepapiere. Der ganze Zwischenfall soll dann auch noch in einer norwegischen Zeitung erwähnt worden sein. Danach ging es weiter nach Kautokeino. Dort blieb uns noch etwas Zeit um einige Kleinigkeiten einzukaufen.
Wir erhielten nun auch noch zusätzliches Futter für einen Tag. Der Rest wurde am folgenden Etappenort für uns deponiert.

hhh

Unsere Gruppe vor der Hütte in Lautokien

Fütterung der Hunde

5.4 Der vierte Tag: 69°12'34" Nord
Lappoloupal

Zurückgelegte Distanz:

42.6km

Reisedauer:

Ca. 5h 20'

Temperatur am Morgen:

n.a.

Sonnenaufgang:

06:44

Sonnenuntergang:

20:15

Position am Abend:

69°12'34" N
23°45'20" E

Nachtessen:

Lachstranchen/Hörni/Suppe

Unterkunft:

Holzhütte


Leider funktionierte Bernhards Uhrenthermometer nicht mehr, so dass für diesen Tag keine Temperaturangaben gemacht werden können.

Wir führen weiter durch eintöniges Gebiet. Wir kamen am Abend recht früh an. Wir konnten anfänglich die Hütte nicht beziehen, da der Verantwortliche dafür nicht erreichbar war. Grund: Er war stockbesoffen.
Nach erfolgreichem Schlüsselbezug begannen wir mit dem Kochen. Norwegen ist eine andere Zeitzone als Finnland (-1h), die Sonnenauf- und untergangszeiten werden jedoch weiterhin nach finnischer Zeit geführt.
Einer meiner Leithunde - Miracle - bekam heute vier Booties um die Pfoten zu schonen. Leider hat er sie tagsüber oft verloren. Ich hoffe es half dennoch.

ddd

Miracle mit Booties

Die Huskies sind nach der Tagesetappe 'hundemüde'

5.5 Der fünfte Tag: 69°33'58" Nord
Molesjok

Zurückgelegte Distanz:

54.5km

Reisedauer:

Ca. 7h

Temperatur am Morgen:

n.a.

Sonnenaufgang:

06:37

Sonnenuntergang:

20:18

Position am Abend:

69°33'28" N
23°23'27" E

Nachtessen:

Servelatwurst/Teigwaren

Unterkunft:

Holzhütte(klein) + Zelt



Da die Etappe sehr lange sein würde sind wir um 05:30 aufgestanden und sind dann um 7:25 losgefahren.

Die ursprünglich vorgesehene Hütte war leider bereits besetzt. Also hat Bernhard die Etappe gekürzt und wir haben in einer kleinen Hütte bei einem Bauernhof übernachtet. Die Hütte war leider zum Schlafen für alle zu klein, so dass Bernhard, Anja und ich im Zelt übernachteten. Es war sehr kalt, gefroren habe ich nicht. Es gab nur ein Problem: Morgens um vier Uhr musste ich auf die Toilette...

Wasser konnten wir aus dem nahegelegenen Fluss holen. Wir haben dann noch gekocht und sind um ca. 20.30 ins Bett gegangen.

gggg

Amur

Der Hüttenvermieter in Molesjok

5.6 Der sechste Tag: 69°52'24" Nord
Vidda (Zelt)

Zurückgelegte Distanz:

54.5km

Reisedauer:

Ca. 7h

Temperatur am Morgen:

-24° C

Sonnenaufgang:

06:31

Sonnenuntergang:

20:22

Position am Abend:

69°52'24" N
23°13'33" E

Nachtessen:

Fertigmenues aus Alubeutel

Unterkunft:

Zelt



Heute war die erste Zeltnacht angesagt. Bernhard bestimmte den Zeltplatz und wir begannen mit dem Aufbau der Zelte. Gar nicht so einfach bei Schneeverwehungen von bis zu einem Meter. Nach gemeinsamen Anstrengungen und dem Festmachen beider Zelte an Bäumen und Sträuchern konnten wir mit Wasserkochen beginnen. Eine langwierige Angelegenheit, doch schliesslich hatten wir genug Wasser um so exquisite Menues wie 'Fleischpflanzerl mit Kartoffelpürree' oder 'Rindfleischeintopf mit Gemüse' zu geniessen.

Impressionen der Zeltübernachtung: Der Zeltplatz, Kochen im Schnee, Einrichten des Zeltes und vor dem 'Frauenzelt'


Das Wetter begann umzuschlagen. Die Strasse Alta-Skaidi - ca. 40km nördlich - war wegen Sturm gesperrt. Falls das Wetter am Morgen nicht besser würde, wären wir gezwungen umzukehren und unser Etappenziel mit dem Auto zu erreichen, um dann von dort aus weiterzumachen. Bei Sturm wäre die morgige Etappe nicht bewältigbar, da zu gefährlich.
Das Problem bei Kälte in einem kleinen Zelt ist, dass das Kondensationswasser am Innenzelt gefriert und wenn man dann dort den Kopf streift, man nasse Haare bekommt, also habe ich dann morgens um vier meine Pelzmütze angezogen!!


Exkurs: Kochen im Winter und bei Kälte

Es Stellen sich mehrere Varianten womit und wie man beim Zelten und bei Kälte kochen kann: Hier eine kleine Tabellarische Übersicht.

Medium

Vorteile

Nachteile

Gas

  • Hohe Heizleistung

  • Funktioniert bei tiefen Temperaturen nicht

Bezin(Vergaser)

  • Hohe Heizleistung

  • Brandgefahr im Zelt
    Erhätlichkeit von Reinbezin

Spiritus

  • Technisch einfach
    Es kann im Zelt gekocht werden

  • Tiefe Brennleistung
    1 Liter Wasser in 40 Minuten

5.7 Der siebte Tag: 70°22'55"Nord
Skaidi

Zurückgelegte Distanz:

78km

Reisedauer:

Ca. 10h

Temperatur am Morgen:

-16° C

Sonnenaufgang:

06:24

Sonnenuntergang:

20:27

Position am Abend:

70°22'55" N
24°30'19" E

Nachtessen:

Poulet mit Pommes

Unterkunft:

Hotel


Das Wetter war wieder besser. Wir standen um 06.00 auf und starteten ohne Frühstück um 07.20 auf die längste Etappe. Auf dem gefrorenen Schnee kamen wir schnell voran. Unterwegs verloren wir zwar einmal Bernhards Spur, was einige Aufregung verursachte. Nach 5 Stunden machten wir eine kurze Pause. Dann folgten die letzten 35 km durch hohen Schnee und leichte Aufstiege, was sehr mühsam war (Für Mensch und Hund). Wir kamen dann um ca. 18.00 vor dem Hotel in Skaidi an. Piece de Resistance war noch der Aufstieg zum Hotel: eine ca. 30m hohe steile Rampe

Bei schönen Wetter am Morgen nach der Zeltübernachtung

Im Aufstieg bei Sturm und schlechtem Wetter

Auf der Hochebene zwischen Zelt und der Strasse Alta-Skaidi

Käthy bei einer kurzen Pause


Exkurs: Zuglasten für Hunde

Früher galt die Faustregel: Ein Hund kann sein eigenes Körpergewicht während 30km ziehen. Dies natürlich auch in Abhängigkeit vom Gelände.

Heute können die Hunde durch bessere Züchtung nicht mehr ziehen, dafür aber länger. Geht man von einem von sechs Hunden gezogenen Schlitten aus, so gilt:

· Schlittengewicht: 15 kg
· Mann: 80 kg
· Gesamtgewicht für 6 Hunde a 22kg = 132kg
· Es bleibt also eine Zuladung von: 132-15-80 = 37kg

5.8 Der achte Tag: 70°58'43" Nord
Honningsvag

Zurückgelegte Distanz:

38 km

Reisedauer:

Ca. 5h 20'

Temperatur am Morgen:

-1 C

Sonnenaufgang:

06:11

Sonnenuntergang:

20:28

Position am Abend:

70°58'43" N
25°55'24" E

Nachtessen:

Sandwiches

Unterkunft:

Hotel



Heute war die letzte Schlittenetappe vorgesehen mit anschliessender Autofahrt nach Honningsvag. Wir starteten um ca. 10.00 mit einem steilen Aufstieg von insgesamt rund 300m. Anschliessend ging die Fahrt über eine Hochebene bei tiefem Schnee wieder hinunter auf beinahe Meereshöhe. Es begann stark zu schneien.
Es stand nun das letzte Stück vor uns: Abermals rel. viel Aufstieg - aber diesmal ohne Trail. Das hätte bedeutet, einer hätte vorspuren müssen. Bernhards Schätzung für die letzten 40km war 2 Tage. Er konnte jedoch keine Garantie geben, dass wir es auch schaffen würden. Also brachen wir die Tour an diesem Punkt ab. Wir fuhren noch zu einer Stelle wo wir die Hunde verladen konnten und machten uns anschliessend auf den Weg nach Honningsvag. Beim Warten begannen einige Tourteilnehmer zu phantasieren. Ob es am Wetter oder der Anstrengung lag ist unbekannt. Höhepunkt dieser Hirngespinste war ein ungestümer und plötzlicher 'Glust' auf einen Schinken Käsetoast. Es begann zu stürmen und das Wetter wurde unangenehm feuchtkalt. Den Hunden schien das allerdings nicht viel auszumachen.

Die Hunde wurden in den Anhänger verladen

Die Hunde im Sturm


Viele der Strassen hier im Norden dürfen nur befahren werden wenn ein Schneepflug vorausfährt, um allfällige Schneeverwehungen wegzuschieben. Deshalb waren wir zu mehreren langen Halten gezwungen. Schliesslich erreichten wir via Seetunnel Honningsvag um ca. 23:30. Dort erhielten wir doch noch einige Sandwiches.

5.9 Der Neunte Tag: Zurück im Hundecamp

Temperatur am Morgen: -8° C
Temperatur um 20.00 Ca. -3° C
Nördlichste erreichte Position 70°54'24"
Nachtessen Schinken-Käsetoast

Temperatur am Morgen:

-8 C

Nachtessen:

Schinken-Käse-Toast


Gemäss Hotelauskunft würde die Strasse bis ans Nordkap heute offen sein, so dass wir nicht auf die Schneemobile angewiesen sein würden, die jedoch ohnehin ausgebucht waren. Also fuhren wir los, einen Teil der Strecke mit dem bereits erwähnten vorausfahrenden Schneepflug. Leider war dann die Strasse doch nicht offen, so dass wir das Nordkapp nicht erreichen konnten. Schade, verpasst haben wir dabei jedoch nichts.
Danach fuhren wir via Skaidi und Alta ins Dogcamp zurück.

Die Aussicht vom Hotel in Honningsvag

Das Panorama des nördlichsten erreichten Punkte: Skarsvag

Hunde im Schnee

Hansjörg mit sehr gefährlichen Tieren



5.9.1 Der nördlichste erreichte Punkt

Wie bereits erwähnt war die Strasse ans Nordkapp geschlossen. Also besuchten wir noch kurz das Fischerdorf Skarsvag. Oben ein Bild davon

Hier noch einige Hundebilder:

Käthy beim Warten auf den Anänger

Ein Hund ruht sich aus

Käthy mit Welpe im Dogcamp

.

6 Der Ausklang
Wir hatten nun noch drei Tage zur Verfügung, die wir unterschiedlich nutzten. Als erstes haben wir dann die Schlitten ausgeräumt und sämtliches Gepäck, Zelte und Schlafsäcke getrocknet. Weiter stand ein Ausflug nach Äskäslompolo auf dem Programm.

Als Höhepunkt der letzten Tage machten wir noch einen Saunabesuch mit obligatorischem Einsteig ins Eisloch im See (Wassertemperatur: 0° C). Sooo schlimm war es nun wieder auch nicht, aber kalt genug. Ein zufällig anwesender Finne ging allerdings zuerst in Eisloch und dann in die Sauna !!!!

gggggg

Das Eisloch der Sauna

Hansjörg und Conny beim Käsetoast


Am letzten Tag sind wir dann noch mit Langlaufskis die Strecke Dog Camp - Lodge gelaufen

Die Langlaufladies

Bernhard

.
Beim Rückflug nach Zürich blieb meine rote Tasche verschwunden. Sie kam dann am Sonntag. Also endeten diese Ferien, so wie sie begonnen hatten !!


7 Anhang
7.1 Positionen während der Reise

Datum

Ort

Breite

Länge

Km

Sonnen-
aufgang

Sonnen-
untergang

Tageslänge

Morgen-
temperatur

26.03.01

Dog-Camp

67°44'54"

24°05'06"

xx

xx

xx

xx

xx

27.03.01

Kierkerön

68°10'56"

23°39'59"

68.9

06:59

19:59

13:00

-28° C

28.03.01

Palljärvi

68°34'17"

23°26'21"

68.8

06:56

20:07

13:11

-24° C

29.03.01

Kautokeino

68°59'52"

23°02'26"

53.9

06:52

20:13

13:21

-24° C

30.03.01

Lappoloupal

69°12'34"

23°45'19"

42.6

06:44

20:15

13:31

n.a.

31.03.01

Molesjok

69°33'58"

24°23'27"

54.5

06:37

20:18

13:41

n.a.

01.04.01

Vidda

69°52'24"

24°13'33"

49.6

06:31

20:22

13:51

-24° C

02.04.01

Skaidi

70°25'55"

24°50'16"

77.7

06:24

20:27

14:03

-16° C

03.04.01

Honningsvag

70°58'44"

25°28'04"

38

06:11

20:28

14:17

-1° C


Käthy mit ihren Lieblingshunden

Nördlichster Punkt mit den Schlitten:

e

70°33'47"

Nördlichster erreichter Punkt:

.e

71°06'25"

Total Distanz mit Schlitten:

,e

455 km

Nordverschiebung mit Schlitten:

.e

312.7 km

Nordverschiebung Total:

.e

373.2 km

Karten: